Ein Anschlag, zwei Meinungen: So beginnt die Spaltung und so gehen wir damit um
Judith und ich wachen auf. Das Töchterchen tobt übers Bett. Die Nacht hat ein Gewitter gebracht, die Hündin hat sich unter die Matratze verkrümelt. Wir kochen Kaffee, ohne Kaffee geht bei Judith nichts. Ich habe mir vorgenommen, die erste Stunde des Tages nicht aufs Handy zu schauen. Es gibt nichts, was ich nicht auch noch in der zweiten Stunde regeln kann.
Als ich dann danach greife, springen mir die Schlagzeilen entgegen: Anschlag in Berlin. Auf den Christopher Street Day. Ein Abdul in einem weißen Van, der in die Menge rast, Tote, Verletzte. All das gehört nicht in diesen Blog, der die heitere Seite des Daseins bescheint. Aber all das ist so präsent, dass „Ein bisschen besser“ an so einem Tag eine Fehlleistung ist, wenn es daran vorbeileuchtet. „Oder, Judith?“
„Unser Haus schließt du doch auch ab“
Sie ist unschlüssig. Die Gedanken sind unsortiert. Das Chaos von Berlin überträgt sich in unsere Köpfe. Eine Partyparade, bei der es ums Feiern geht, ums Regelnbrechen, um Ausgelassenheit bis zur Ekstase, manchmal bis zum Umfallen. Wir sind ein offenes Land. Wir sind deswegen ein verletzliches Land. Die Party-Nacht zeugt von dem einen, das Attentat von dem anderen; nach allem, was wir wissen, verübt von einem in Berlin geborenen Libanesen.
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Oder ist er nicht dann eigentlich ein Berliner? Warum hat er in den Jahrzehnten, die er hier gelebt hat, nicht unsere Art zu leben schätzen gelernt? Die Menschen, die in Berlin feierten, sind wahrscheinlich genau die Menschen, die sonst auf seiner Seite sind. „Ich will, dass unser Land so bleibt“, sagt Judith.
Ich will das nicht. „Du schließt doch auch unser Haus ab, wenn du es verlässt“, sage ich. Wir haben es übertrieben mit unserem Gutmenschentum, denke ich. „Wir haben verlernt, für unsere Freiheit zu kämpfen.“ – „Hör mir auf“, entgegnet Judith, „willst du jetzt zum Verfassungsschutz gehen oder Soldat werden?“
Zu oft ist der Täter ein „Abdul“
Eigentlich mag ich ja ihre praktische Art, aber jetzt gerade nicht. Ich fühle mich wie der Tiger im Sprung, der als Bettvorleger landet. Ich scrolle durch die Nachrichten der vergangenen Tage, in denen von Angriffen und Rangeleien geschrieben wird. Oft mit dem Messer. Zu oft ist kein „Willy“ der Übeltäter, sondern ein „Abdul“. Ich halte es Judith vor die Nase.
Jetzt haben wir Streit am Küchentisch. Die Hündin kriecht wieder unters Bett. Das Töchterchen zieht es vor, hinten auf dem Sofa „Bibi und Tina“ anzuschalten. Jeder macht sein Ding. Ich verziehe mich hinter den Bildschirm, wo sich die Nachrichten inzwischen zwar überschlagen, aber nichts Neues bringen. Judith fährt eine Freundin zum Bahnhof. Jeder kühlt sein Gemüt. Manchmal ist es ein bisschen besser, Zeit verstreichen zu lassen. Wir gehören zusammen. Wir vereinen den Widerspruch unter einem Dach. Wir haben jetzt keine Lösung, aber wir halten es aus.
Kommentare
Ich kenne diese Spannung gut - es ist auch die Spannung zwischen weiblicher und männlicher Weltwahrnehmung: einerseits der integrative, ausgleichende und auf die Nahwelt, das Praktische focussierte Blick - und andererseits der Blick auf die großen Linien, das Miteinander im größeren Maßstab: die Bemühung um die gerechte Ordnung, das Bewahren dessen, was gut ist, und auch das Erkennen und Bekämpfen von Fehlentwicklungen, die die größere gemeinsame Ordnung zerstören könnten.
Dieses vollkommen inhaltsleere und um sich selbst kreisende Geschreibsel ist das, was es nach dem x-ten islamistischen Anschlag in Deutschland, einer weiteren Toten und zahlreichen Schwerverletzten, nach einer Spur der Gewalt allein im Juli 2026 in Deutschland (Stade, Schongau, Trier, Regensburg und all die anderen) auf diesen Seiten zu lesen gibt?
Soll diese inhaltsleere Selbstgefälligkeit jetzt das neue Konservativ sein????????????????
@Christine Mail Liebe Frau Mail, das ist sich nicht die Intension der Verfasser. Vielmehr zeigen sie die Bruchkanten unserer Gesellschaft und die liegen schon in der Familie. Eine unausweichliche Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen jedweder Art wird auch in den Familien diskutiert werden.
Die Sachlage ist klar, wir wollen eine offene Gesellschaft, die Islamisten nicht! In Deutschland leben 100.000.e schlecht ausgebildete junge Männer aus patriarchalisch geprägten, vorwiegend muslimischen Gesellschaften, dazu ca. 10.000 Gefährder. Die Frage ist es, wer gibt die Antworten auf die vielen gestellten und ungestellten Fragen. Wir oder die Feinde unserer Art zu leben. Da spreche ich noch nicht einmal von uns als Christen, als Wegbereiter einer offenen Gesellschaft, mit unseren immer wieder beschädigten Kirchen ...
@Hans v. Weissensand Als unsere Art zu leben noch christlich war, hatte die Ideologie des Islam keine Chance das Abendland zu erobern. In der Seeschlacht von Lepanto hat die Liga von Papst Pius V. unter dem jungen Befehlshaber Juan de Austria gegen eine Übermacht angreifender Mohammedaner gesiegt und uns Jahrhunderte vor der Ideologie des Islam bewahrt. Heute ist unsere Art zu leben gottlos mit 100.000 tausenden Abtreibungen,Euthanasie, Organentreissungen in Vollnarkose, unzähligen Scheidungen, Lügen, Betrug, völliger Unmoral, zerstörten Familien, Kindesvernachlaessigungen, ein aggressives "Gut"menschentum. Diese Art zu leben ist verwerflich und damit öffnen wir das Tor zur Übernahme unseres Landes durch den hereindrängenden und von Politikern hereingeflogenen und vom Papst offenbar gutgeheißenden Islam.
Der Islam will die Welt haben, die ganze am liebsten ..das wird aber schwierig was die USA und Südamerika betrifft.
Also konzentriert nan sichvaufxden slten Kontinent...
Russlsnd und China sind auch (noch) eine Nummer zu gross).
Zumindest war schon mal Spanien bis in die Pyrenäen und Südfrankreich muslimisch.
Jedes einmal schon für den Islam eroberte und wieder verlorene Land muss zurückerobert werden.
Und der Islam muss verbreitet werden. Und der Prophet war schlau.
Er erlaubte seinen Männern 4 Frauen, er hatte glaube ich 11...darunter eine 6jährige..warum wohl erlaubte er seinen Mannen 4 Frauen?
Aber hier eine kompetentere Stimme als meine:
Ahmad Mansour
https://mobile.kath.net/news/90913
https://m.bild.de/news/ahmad-mansour-ueber-csd-terror-wir-stehen-vor-einer-welle-der-radikalisierung-6a67514dbb6206a67263e28d?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F
Es ist Endzeit. Auch im Islam. Auch sie erwarten ihren "Messias" Prophet Mohammed kannte das AT und das NT. Nur dass Allah kein barmherziger Gott ist.
Und ich stimme Frau Mail zu.
Der Artikel ist sehr dürftig.