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Zwei katholische Giganten, eine gemeinsame Vision: Chesterton und Guareschi setzten sich für das normale Leben, den gesunden Menschenverstand und die Familie ein – ohne sich jemals ausgetauscht oder getroffen zu haben.
Im Dom von Xanten liegt statt Kirchenbänken seit Sonntag ein 14 Meter langer Abguss eines Buckelwals. Es ist Kunst. Doch Kunst ist niemals neutral. Sie vermittelt eine Botschaft. Und die Botschaft von Xanten lautet nun: „Schöpfung bewahren“ statt „Seelen retten“. Ein Kommentar
Die Geschichte der Familie ist eine Geschichte der Enteignung. Ein Blick zurück in das 19. Jahrhundert zeigt: Der moderne Sozialstaat und die Ideologie der Erwerbsarbeit haben den Oikos systematisch entkernt. Doch das digitale Zeitalter bietet eine historische Chance zur Re-Integration.
Der neue Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz ist ein Ordensmann – und ein freundlicher Wink nach Rom. Obwohl Heiner Wilmer in der Vergangenheit das fragwürdige Ideal eines liberalen Synodalbischofs zeigte, überraschte sein erster Auftritt nach der Wahl.
Was haben der CDU-Parteitag in Stuttgart, der Philosoph René Descartes, der Synodale Weg und das Einschlafhormon Melatonin miteinander zu tun? Mehr, als einem lieb sein kann. Wer bis zum Ende durchhält, wird es erfahren!
„Der Westen. Eine Erfindung der globalen Welt“ – der Titel des Buches verrät, was das Abendland in den Augen der Cambridge-Professorin Josephine Quinn ist: nur eine nachträgliche Konstruktion von Identitäten. Eine solche Sicht wird dem Abendland nicht gerecht.
Ex-Bild-Chefredakteurin Alexandra Würzbach schaut aufs Leben. Und doch an ihm vorbei. Denn da faucht er wieder: der Drache der deutschen Angst vorm Kind. Gegen die Kleingeistigkeit beim Kinderkriegen hilft nur, groß zu denken. Drei Hiebe gegen den Drachen!
Sich zu binden bedeutet nicht: Du darfst nicht. Es bedeutet: Du bleibst. Dieses Bleiben ist eine Schule für den Mann. Es begrenzt Fantasien. Es zwingt zur Wahl – nicht nur zur Wahl eines Menschen, sondern zur Wahl einer Haltung: Es ist die Entscheidung gegen die permanente Verfügbarkeit.
Die Aufgabe des Christen in der Gesellschaft: Beliebt sein? Nein, er sollte Salzstreuer Gottes sein. Gerade jetzt, wo die Gesellschaft geschmacklich verflacht. Davon ist auch die deutsche Kirche betroffen. Gegen die Geschmacklosigkeit gibt es Mittel und Wege.
Der Begriff „toxisch“ ist in aller Munde. Was soll das eigentlich? Haben wir wirklich das Recht, andere als „giftig“ zu bezeichnen? Mit einer humanistischen Sichtweise lässt sich das nicht vereinbaren. Daher ist es an der Zeit, sich von einem Kampfbegriff zu verabschieden.
Die Katholische Kirche in Deutschland leidet an einer Krankheit, die bei der abschließenden Sitzung des „Synodalen Wegs“ wieder deutlich wurde. Dabei weht aus Rom ein anderer Wind. Was auch die Nachfolge des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz betreffen wird.
Nach seiner Wahl zum Papst betet Johannes Paul II. zuerst in der Litauischen Kapelle im Petersdom. Gut ein Jahrzehnt später führt Vytautas Landsbergis Litauen in die Unabhängigkeit – und lässt sein Land Maria weihen. Dem Kreml gefiel das nie.
Das Narrativ von Familie als rein privates Idyll ist nicht harmlos – es ist das Einfallstor für den Verlust bürgerlicher Freiheit. Wer die Familie auf eine emotionale „Kuschelecke“ reduziert, beraubt sie ihrer politischen und kulturellen Abwehrkraft.