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Jedes menschliche Leben schützen – für dieses Anliegen zogen am Samstag Tausende durch München. Corrigenda war vor Ort. Zuvor traf unser Reporter eine Frau, die vor sieben Jahren mit sich kämpfte: Soll ich mein Kind bekommen oder schaffe ich es nicht?
Sogar ein bekannter US-Bischof grüßt den Münchner Marsch fürs Leben im Namen aller seiner nordamerikanischen Amtsbrüder, ebenso wie der Papst-Botschafter in Berlin. Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz und der Erzbischof von München und Freising weigern sich. Warum?
Die Grünen wollen katholischen Kliniken ihr Recht entziehen, Abtreibungen abzulehnen. Zudem soll das Töten ungeborenen Lebens Pflicht im Medizinstudium werden. Um die Forderungen durchzuboxen, macht die Partei auch vor Desinformation nicht halt.
Heute kommt von den deutschen katholischen Bischöfen zum Thema Lebensschutz nur dröhnendes Schweigen. Vor 50 Jahren war das anders. Als der Bundestag Abtreibungen straffrei stellte, reagierten die Oberhirten mit zwei wortgewaltigen Erklärungen.
Nun kam das Thema „Schutzzonen“ ins Parlament. In der Debatte zeigte sich, welcher Politiker den Abtreibungsaktivisten auf den Leim ging. Eine Fraktion startete eine regelrechte Charmeoffensive gegenüber Lebensschützern – eine andere sorgte für einen kleinen Eklat.
Der ORF thematisiert die von linken Aktivisten geforderten „Schutzzonen“. Während wichtige Fakten verschwiegen werden, kommen Abtreibungsbefürworter ausführlich zu Wort. Corrigenda unterzieht den Beitrag einem Faktencheck.
Der neue „Polizeiruf 110“ behandelt das Thema Abtreibung. Zur besten Sendezeit werden nicht nur Klischees, sondern von der Realität nicht gedeckte Argumente gezeigt. Immerhin eine Sache wird klar: Ungeborene Kinder und Väter haben nichts zu sagen.
Hebammen sind unentbehrliche Starthelfer ins Leben. Doch Abtreibungsbefürworter vereinnahmen den Beruf immer mehr: Hebammen sollen angebliche Versorgungslücken bei Abtreibungen schließen. Diese gibt es jedoch zunehmend in der Geburtshilfe.
Sich in der Öffentlichkeit gegen Abtreibung zu positionieren kann gefährlich sein. Was passiert, wenn eine Kundgebung nicht von vornherein durch Polizei abgesichert wird, hat sich gestern in Koblenz gezeigt: Zwei Aktivisten wurden ins Krankenhaus geprügelt.
Johanna Gräfin von Westphalen war die „Geburtshelferin“ der deutschen Lebensschutzbewegung. Sie förderte als hochherzige Patronin Projekte, die Menschen in Not, ob geboren oder ungeboren, unterstützen und dem Leben dienen. Eine Würdigung
Folgt man linken Politikern und Medien, dann müssten Frauen vor Lebensschützern „geschützt“ werden. Tatsächlich zeigen neue Daten: Während es keine belastbaren Tatsachen von aggressiven Lebensschützern gibt, gehen Abtreibungsbefürworter selbst gegen Minderjährige gewaltsam vor.
Die Hamburger Medizinstudentin Roberta Acquaah hat sich von einer radikalen Abtreibungsbefürworterin zur engagierten Lebensschützerin gewandelt. Warum setzt sie sich mit Abtreibung auseinander – und was hat die Cancel-Culture damit zu tun?
Österreichs Sozialdemokraten und Grüne machen Druck: Lebensschützer sollen mit „Schutzzonen“ von Abtreibungseinrichtungen ferngehalten werden. Zu aggressiv und bedrohlich seien sie. Eine Corrigenda-Recherche zeigt nun: Die Behauptungen sind frei erfunden.