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Es gibt Sternstunden der Theologie. Und es gibt Geisterstunden. Eine solche ist angebrochen, wenn ein Dominikanerpater den hl. Franziskus zum Biozentristen macht, der nichts einwenden würde, wenn ein Wolf ab und an mal einen Menschen frisst.
Erstaunliche Töne aus dem deutschen Episkopat, die man eher bei einem Grünen-Parteitag vermutet. Der Queerbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz will nichts anderes, als die Lehrkontinuität aus Schrift und Tradition zugunsten eines politischen Programms zu kappen.
Die Katholische Kirche in Deutschland leidet an einer Krankheit, die bei der abschließenden Sitzung des „Synodalen Wegs“ wieder deutlich wurde. Dabei weht aus Rom ein anderer Wind. Was auch die Nachfolge des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz betreffen wird.
Eine unangenehme Begleiterscheinung in der Welt des Handelns ist der Etikettenschwindel. Diesen gibt es aber auch in der Kirche. Dort, wo geschwindelt wird, erhalten Suchende keine erschöpfende Antwort. Woanders sehen wir, wie es besser geht.
Der Theologe und Priester Michael Seewald erhält mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis den höchstdotierten Forschungsförderpreis in Deutschland. Indessen ist nichts an dessen Lehre Werbung für den katholischen Glauben: Eine solche Theologie hat fertig. Doch es gibt einen Ausweg. Ein Kommentar